Deshalb passen Teilnehmer ihre Aussagen an oder schweigen. Dagegen ist auch die beste Moderation machtlos: Sie kann zu Offenheit ermutigen, aber Schutz vor sozialen Folgen nicht glaubhaft zusichern. Auch das Bedürfnis nach Anerkennung lässt sich nicht wegmoderieren.
Mit XLeap haben Sie jetzt ein wirksames Mittel: Sie können Anonymität gewähren. Anonym können Teilnehmer ehrlich sagen, was sie wissen und denken. Ihre Beiträge werden nach ihrer Substanz beurteilt. Die Gruppe kann Ideen hinterfragen, aufgreifen und weiterentwickeln, ohne dass die Arbeit an der Sache auf die persönliche Ebene durchschlägt.
Diese Seite zeigt, wie Anonymität funktioniert und was sie bewirkt.
Ehrlichkeit · Substanz · Fortschritt
Was zurückgehalten wird, lässt sich weder hinterfragen noch mit anderen Beiträgen verbinden, priorisieren oder bewerten. Für den Workshop existiert es schlicht nicht. Auch die ausgefeilteste Vorgehensweise kann das nicht reparieren.
Was beschönigt eingebracht wird, ist bereits verzerrt. Anschließend können Status, Rolle, Zugehörigkeit oder Identität der Person dahinter die Wahrnehmung und Beurteilung des Beitrags zusätzlich verzerren: Äußerungen werden missverstanden. Wichtiges wird abgewertet. Nebensachen werden wichtig.
Die konkreten Folgen hängen von der Aufgabe ab. Doch niemand sollte auf einer so wackligen Grundlage belastbare Ergebnisse erwarten.
Je größer und vielfältiger eine Gruppe wird, desto schwieriger wird es für die Teilnehmer, zu überblicken, wer mit wem verbunden ist, wessen Interessen übereinstimmen, wer wem was weitererzählen könnte und welche Folgen das hätte.
Das Problem beginnt schon bei kleinen Gruppen: Zwischen sechs Teilnehmern bestehen 15 mehr oder minder komplexe Zweierbeziehungen. Bei zwölf Teilnehmern sind es 66, bei achtzehn bereits 153. Bei dreifacher Teilnehmerzahl wächst die Zahl der im Auge zu behaltenden Zweierbeziehungen auf mehr als das Zehnfache, von komplexeren Beziehungen innerhalb und zwischen Teilgruppen ganz zu schweigen.
Anonymität senkt das soziale Risiko.
(Schematische Darstellung, nicht maßstabsgetreu.)
Weil sie nicht ausmachen können, wo Risiken lauern könnten, sichern sich Teilnehmer vorsorglich nach allen Seiten ab. Oder sie demonstrieren ihre Zugehörigkeit zur eigenen Gruppe umso deutlicher. Oder ihre Loyalität zum Management.
Moderation allein kann Offenheit nicht garantieren.
Anonymität übernimmt das Herausfiltern sozialer Signale.
Als Organisator können Sie XLeap das Herausfiltern der sozialen Signale überlassen, indem Sie Anonymität einschalten. Anonymität entzieht der unterschwelligen Verarbeitung bei eigenen wie fremden Beiträgen weitgehend den Gegenstand. Teilnehmer empfinden die Entlastung als befreiend. Endlich geht es einmal nur um die Sache – und hoffentlich voran!
Doch es bleibt nicht beim guten Gefühl. Die freiwerdende Kapazität können Teilnehmer tatsächlich für die Sache nutzen: mehr Informationen aufnehmen, Beiträge gründlicher durchdenken und in der parallelen Diskussion mehreren Themen folgen und sie voranbringen.
Doch wenn einzelne Bewertungen Personen zugeordnet werden können, werden diese Urteile zu persönlichen Positionen. Wer den Vorschlag eines ranghöheren Kollegen schlecht bewertet, kann damit rechnen, dass dieser sich revanchiert. Wer ihn großzügig bewertet, vielleicht ebenso. Wer von der Position der eigenen Abteilung abweicht, nimmt in Kauf, als illoyal wahrgenommen zu werden – und das kann Folgen haben.
In XLeap erfolgen Bewertungen nicht nur strukturiert, sondern in der Regel auch anonym. Anonymes Bewerten verhindert diese persönliche Exponierung. Teilnehmer können festhalten, was sie tatsächlich für richtig halten, statt ihre Bewertungen anzupassen, um Kritik zu vermeiden oder Anerkennung zu gewinnen.
Anonym können Teilnehmer ungeschminkt bewerten.
Das ist für konsequente Priorisierung durch die Gruppe entscheidend. Aus sozialen Gründen angepasste Bewertungen verzerren, welche Themen, Ideen oder Optionen als vorrangig eingestuft werden.
Auch die Messung von Übereinstimmung ist auf unverfälschte Bewertungen angewiesen. Wenn Teilnehmer ihre Bewertungen daran anpassen, was sozial erwünscht ist, kann scheinbare Übereinstimmung tatsächliche Unterschiede im Urteil verdecken.
Gruppenzugehörigkeit ohne persönliche Identifikation.
XLeap ermöglicht vollständige Anonymität, die Kennzeichnung anonymer Beiträge mit der Teilnehmergruppe und namentliche Beiträge.
Organisatoren können Teilnehmergruppen wie Abteilungen, Funktionen oder Teams festlegen. Teilnehmer wählen die Gruppe aus, der sie angehören, ohne ihre persönliche Anonymität aufzugeben.
Besonders wertvoll ist das bei Bewertungen. Prioritäten und Übereinstimmung lassen sich zwischen Teilnehmergruppen vergleichen, ohne individuelle Urteile offenzulegen.
Namen, wenn sie nötig sind
Namentliche Beiträge sind möglich. Doch bei den meisten Workshopaufgaben zählt der Beitrag, nicht der Name des Urhebers.
Selbst wenn eine persönliche Rückfrage sinnvoll ist, muss die Zuordnung zur Person nicht durch eine Einstellung erzwungen werden. Um für Rückfragen erreichbar zu sein, können Teilnehmer ihren Namen oder ihre Kontaktdaten einfach im Beitrag nennen.
Die Regel ist einfach: Die Identität von Teilnehmern nur dann offenlegen, wenn die Aufgabe es erfordert.
Relevante Information gehört auf den Tisch. Nicht die Personen dahinter.
Zusammen ermöglichen die Mechanismen bessere Lösungen und belastbarere Entscheidungen.
ENTDECKEN SIE DIE ANDEREN MECHANISMEN
Gleichzeitig beitragen · Beteiligung · Konsequent priorisieren· Übereinstimmung messen · Parallel diskutieren





































